AHLEN -mis-. Am vergangenen Samstag hat sich das Ferienlager St. Bartholomäus mit 40 Kindern und einem 16-köpfigen Betreuerteam auf den Weg nach Kolding in Dänemark gemacht. Unter dem diesjährigen Motto „Ferienlager Supermarkt – Chaos zwischen Kasse und Kühlregal“ werden sie zwei Wochen, vom 02. bis 15. August, auf einem gemieteten Grundstück verbringen und viele Abenteuer erleben. Neben dem Supermarkt-Motto zum Bergfest gibt es auch noch weitere Motto-Tage wie zum Beispiel „Karneval“ und den „Gegenteiltag“, die dann Kostüme, Musik und die Tagesaktivitäten beeinflussen.
Die Leitung für das Ferienlager teilen sich auch in diesem Jahr Jakob Gosda und Johannes Lange. Die Unterbringung in Kolding habe man schon vor längerer Zeit gebucht und damit viel Glück gehabt, erzählte Jakob Gosda im Gespräch mit unserer Zeitung. Die Lage direkt am Strand ermöglicht außerdem viele Aktivitäten am und im Meer. Darüber hinaus wird das Ferienlager wieder eine handyfreie Zone für die Kinder sein. „Wir wollen da auch wirklich bewusst in unserer Blase sein“, bestätigte Gosda. Das Lager soll auch eine kleine Pause von Social Media, der Welt und den Nachrichten sein und es den Kindern ermöglichen, dass sie sich „miteinander beschäftigen und nicht mit ihren Handys“, so Jakob Gosda. In diesem Jahr alle Plätze schon am ersten Tag der Onlineanmeldung belegt. „Nach fünf Minuten waren wir zur Hälfte ausgebucht“, erzählte Jakob Gosda, „und am selben Tag schon überbelegt.“ Dieses Mal gab es sogar eine Warteliste.
Dass eine Ferienfreizeit wie diese möglich ist, ist vielen Unterstützenden zu verdanken, die ehrenamtlich und auch finanziell mithelfen. Durch Inflation und Preissteigerung sind auch die Kosten für die Reise und die Unterbringung gestiegen. Aber Dank vieler Spenden war es auch dieses Jahr möglich, die Reise anzutreten. Ein großer Dank geht dabei an den Förderverein Diakonie, die wie schon im vergangenen Jahr mit ihrer Spende einen großen Teil zur Verwirklichung des Ferienlagers beigetragen hat. Es ist „total super, was wir an Unterstützung und Feedback bekommen haben“, bedankte sich Gosda im Namen des Ferienlagers und wertete die vielseitige Unterstützung als ein positives Zeichen für die Gegenwart und Zukunft des Lagers. Teilweise habe man auch ganz unerwartete Spenden bekommen. Zu den Förderern des Ferienlagers gehören neben der Diakonie die Sparkasse Münsterland Ost, Rechtsanwälte Gosda, Havighorst, Huster, Delta Studio, Küpper, Kaldewei, Gosda Bau, Bäckerei Zimmermeier und Bäckerei Düchting. Das Ferienlager und alle Beteiligten bedanken sich auf diesem Weg noch einmal besonders bei allen Unterstützenden.
Das Ferienlager St. Bartholomäus ist offen für alle, unabhängig von Konfession, Religion und weltanschaulichen Bekenntnissen und eine gute Sache für Ahlen. für viele der Betreuer ist es außerdem die Gelegenheit, wieder ein Stück Heimatverbundenheit zurückzubekommen, da einige schon länger nicht mehr in Ahlen wohnen. Die Abfahrt nach Kolding fand ab 6.30 Uhr morgens vom Parkplatz am Handkamp in Ahlen statt. Pastoralreferent Thomas Gocke erteilte allen den Reisesegen für die lange Fahrt und das Lagerleben. Gocke wünschte den Kindern und Betreuern unter anderem „eine gute Anreise mit wenig Stau“, schönes Wetter, kreative Lageraktivitäten und viel Spaß.
©Text & Bild: Marina Schwandt |


